Planner love – Mein Fazit zu meinem ersten Personal Planner


Im letzten Jahr habe ich bereits von meinem ersten Planner berichtet:

Ich hatte mir den Carpe Diem Planner von Simple Stories ausgesucht in der Größe Personal.
Nach einem Jahr Nutzung kam ich dann zu folgendem Resümee:

Größe und Gewicht

Die Größe Personal passt super in viele mittelgroße bis große Handtaschen und ist auch nicht zu schwer. So ein Planner erhält im Laufe des Jahres durch alles, was sich darin sammelt sowieso noch einmal ganz schön an zusätzlichem Gewicht 🙂

Der Platz auf den Kalenderseiten war für meine Bedürfnisse und Anzahl an Terminen aber doch recht klein an manchen Tagen. Daher habe ich mit einem Planner in der Größe A5 für die Zukunft geliebäugelt. Dennoch muss ich sagen, durch die kompakte Größe hatte ich ihn so gut wie überall dabei. Aus dem Haus ohne meinen Planner?! Das war im letzten Jahr quasi unmöglich und ich habe mich fast so nackt gefühlt, wie ohne mein Smartphone das Haus zu verlassen.

Seite mit Kalendereinträgen
…wenn man Termine versucht kreativ einzutragen ist der Platz zu klein für weitere Termine…

Durch und durch organisiert?

Mein Leben war tatsächlich wesentlich organisierter. Ich habe davor immer versucht alles mit diversen Apps zu organisieren. Normalerweise bin ich ein absoluter Technik-Freak, und finde das mir die moderne Technik in jeder Lebenslage das Leben erleichtert. Lange hätte ich daher nicht gedacht, dass ich tatsächlich noch einmal handschriftlich einen Kalender nutzen würde. Listen zu führen, besonders z.B. auch über die Finanzen, oder To Do’s, Termine handschriftlich einzutragen hat mir sehr geholfen nichts aus den Augen zu verlieren. Gerade als es darum ging die standesamtliche Heirat mit meinem Mann zu planen, oder Buch darüber zu führen, was noch für meinen Sohn anzuschaffen war, war es praktisch alles in meinem Planner beisammen zu haben. Rückblickend kann ich wirklich nur sagen, ich war schon lange nicht mehr so gut organisiert wie im letzten Jahr.

Bis zur eigentlichen Nutzung zeitintensiv

Gerade für kreative Menschen wird so ein Planner zu einem besonderen Accessoire und Hilfsmittel im Alltag. Es macht Spaß diesen stundenlang zu verschönern und sich beim Eintragen besonderer Termine oder Listen zu verkünsteln. Das Konzept eines Planners richtet sich aber auch an genau solche Menschen. Die Kalenderseiten meines Planners waren alle unbeschriftet: Kein Datum, keine Feiertage waren darin vorab eingetragen. Wer gerne schon bei den Daten kreativ ist, kann sich hier schön austoben. Es ist aber auch jede Menge Arbeit und man läuft Gefahr Fehler zu machen beim eintragen der Daten und Feiertage. Anfangs habe ich noch jedes Datum selber geschrieben….später wurde ich jedoch faul und habe Zahlenaufkleber verwendet. Sah auch hübsch aus.

Kreative Spielwiese

Kreativ hätte ich durchaus eine große Schippe drauf legen können. Mein Fehler war jedoch, dass ich in meiner Vorstellung am Ende jeden Monats den neuen Monat kreativ ausgestalten wurde. In der Praxis hatte ich dafür keine Zeit, sodass mein Kalender anfangs besonders viele dekorierte Seiten hatte und zum Schluss hin oft eher karg aussah.
Jemand der einen fertigen Kalender erwartet, könnte so ein Planner daher eher überfordern oder abschrecken. Mein Mann war jedenfalls geschockt, dass ich ALLES erst noch eintragen musste, und stundenlang da saß um meinen Kalender mehr oder weniger erfolgreich aufzupeppen.

selbstgebasteltes Lesezeichen
ein selbstgebasteltes Lesezeichen für die aktuelle Woche

Dafür hat man am Ende eines Jahres zu seinem Planner eine richtige Beziehung aufgebaut und blättert gerne liebevoll darin herum. Klingt komisch, ist aber so. Vielleicht lag es auch speziell bei mir daran, dass ich in diesem Jahr gleich zwei große Ereignisse zu planen hatte:

  • die Geburt meines Sohnes
  • die standesamtliche Heirat mit meinem Mann
mein wichtigster Eintrag im Letzten Jahr war die Geburt meines Sohnes
der wichtigste Eintrag im letzten Jahr war natürlich die Geburt meines Sohnes 🙂

Wehmut am Ende des Jahres

2018 war für mich ein durch und durch sehr emotionales Jahr und mein wunderschöner rosa Carpe Diem Planner hat da perfekt dazu gepasst. Am Ende des Jahres platzte er nun wirklich aus allen Nähten. Ich hätte ihn nicht missen wollen und bin nun angefixt auch für die Zukunft weiter einen Planner zu nutzen. Der Abschied am Ende des Jahres fiel mir wirklich schwer. Natürlich hätte ich ihn auch im neuen Jahr wieder nutzen können. Jedoch habe ich gerne Abwechslung zum einen und zum anderen wollte ich gerne im neuen Jahr einen Planner in der Größe A5 ausprobieren.
Mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag :)…coming soon!

1 Comment

  1. Mein A5 Websters Pages Planner - Platinum Rose für das Jahr 2019 15/05/2019 at 15:33

    […] Planner love – Mein Fazit zu meinem ersten Personal Planner […]

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